Über uns

Seit Januar 2013 teilen die beiden Artisten Benno Jacob und Max Fröhlich ihre gemeinsame Begeisterung und lassen all ihre langjährige Erfahrung und Kreativität zusammenfließen. So sind diese ehrgeizigen und außergewöhnlichen Darbietungen entstanden, mit denen sie zusammen äußerst erfolgreich 2013 an der „Staatlichen Artistenschule Berlin“ absolviert haben.

 




Max entdeckte das Diabolo im Alter von 12 Jahren und trat daraufhin schnell dem Jugendzirkus Ragazzi bei. Dort trainierte er leidenschaftlich Akrobatik, Jonglage und Diabolo. Da seine Motivation ständig neue, nie gesehene Figuren und Tricks zu entwickeln niemals abnahm, entschied er sich dann nach dem Abitur im Jahr 2015 sein Hobby zum Beruf zu machen.




Benno spielte, inspiriert durch einen Schulfreund, seit seiner frühen Jugend leidenschaftlich Diabolo. Die Begeisterung für das Geschicklichkeitsspiel ließ ihn nie wieder los. Über seine ganze Schulbahn, verfolgte ihn die Idee, eine ganz neue und absolut außergewöhnliche Art der Diabolo Performance zu kreieren.



Die Geschichte des Diabolos

Merkel-DiaboloDer Name kommt aus dem Altgriechischen διαβάλλειν/διαβάλλω (diabállein/diabállô) durcheinanderwerfen, hinüberwerfen/ich werfe hinüber)

Das Diabolo besteht aus einer sanduhrförmigen nach außen geöffneten Doppelkugelhalbschale (aus Kunststoff, Gummi oder Holz), die in der Mitte durch eine zumeist metallische Achse verbunden ist.
Gespielt wird das Diabolo auf einem Seil, das an seinen Enden mit 2 Handstäben befestigt ist und gehalten wird. Durch Rotation wird es auf der Schnur stabilisiert und lässt in dieser Form die spektakulärsten physikalischen Spielarten dieser Manipulations-Jonglage zu.

Es ist ziemlich schwierig, mit absoluter Genauigkeit zu sagen, wann das Diabolo Spiel erfunden wurde. Funde aus der Steinzeit lassen vermuten, dass sogar in der Vorzeit ein Spiel dieser Art bekannt war (Diabolo aus Knochen oder Holz, Stöcke aus Holz, Schnur aus Pflanzenfasern, Sehnen). Historiker sind sich jedoch einig, dass es in China, seit mehr als 4000 Jahren praktiziert wird.
In China heißt es Kouen-Gen (den Bambus pfeifen lassen) oder (Dǒu) Kōng Zhú (leerer (Rüttel) – Bambus (chin. (斗)空竹)) .
Die Diabolos sind dort seit Jahrhunderten und teilweise noch bis zum heutigen Tage aus Bambus und besitzen Öffnungen an der Außenseite, um Pfeifgeräusche zu erzeugen.

Das Diabolo wurde um 1794 zur Zeit des Kaisers vom englischen Botschafter in China, Lord George Macartney nach Europa eingeführt.
In Frankreich, wo das Spiel besonders in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sehr beliebt war, hieß es seit 1812 „le Diable“ – der Teufel (wegen der Ableitung des Wortes für „Teufel“ in den romanischen Sprachen (it: diavolo, span. diablo, frz. diable) aus demselben griechischen Wort wie das Spiel heute, wurde es in diesen Ländern gerne „Teufel“ genannt).

Seit 1810 gab es in Frankreich Vereine und Wettbewerbe. Das Diabolo Spiel hatte sich zu einer regelrechten Mode in der Oberschicht von Paris entwickelt. Es galt als ein Äquivalent für das Tennisspiel („Jeu de Paume“). Das Diabolo an sich war zu dieser Zeit aus Holz gefertigt.

Im Jahr 1906 stellte der französische Erfinder Gustave Phillipart ein Diabolo aus zwei Metall-Tassen her, dessen Kanten durch Gummi aus Altreifen geschützt wurde. Das moderne Diabolo war somit erfunden.

Es entwickelte eine enorme Popularität unter jung und alt in Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Während des ersten Weltkrieges sank diese jedoch zusehends unter den Eindrücken dieser dunklen Zeitepoche.
Jedoch wurde das Diabolo in den 1980er Jahren dank neuer Materialien und einer größeren Präzision bei der Fertigung wiederentdeckt und seitdem mit viel Aufwand auf dem baulichen und spielerischen Gebiet weiterentwickelt.

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